Fortbildung Traumasensibler Prozessbegleiter
Du möchtest Menschen tiefer und zugleich sicher begleiten, mehr Möglichkeiten in deiner Arbeit haben und deinen Handlungsspielraum erweitern?
Verbinde systemische Arbeit mit Trauma-, Körper- und Nervensystemwissen.
Das kennst Du vielleicht aus Deiner Arbeit.
Ein Prozess läuft gut – und plötzlich zieht sich dein Gegenüber zurück, wird still oder wirkt wie „weg“.
Du spürst, dass hinter einem Verhalten mehr liegt, weißt aber nicht, ob du vertiefen, verlangsamen oder stoppen solltest.
Du möchtest auch in intensiven Prozessen sicher führen, Orientierung geben und Menschen stabil aus einer Sitzung oder Gruppenarbeit begleiten.
Starke Emotionen, Zittern, Erstarren, Übererregung oder ein plötzlicher Shutdown verunsichern dich.
Du möchtest den Körper und das Nervensystem stärker einbeziehen.
Genau dafür verbindet diese Fortbildung systemische Arbeit mit Trauma-, Körper- und Nervensystemwissen.
Nach der Fortbildung kannst du mögliche Stress-, Schutz- und Traumareaktionen
differenzierter wahrnehmen, Überforderung früher erkennen und Prozesse bewusster dosieren.
Was sich für Dich verändern kann:
Du gewinnst mehr Orientierung in emotional intensiven Situationen.
Du lernst, deine eigene Regulation und Präsenz bewusster einzusetzen.
Du verbindest Systemische, Körper- und Nervensystemorientierte Techniken.
Du wählst Interventionen situationsbezogener statt nach Schema F.
Du erkennst klarer, wann Stabilisierung, Pause oder Ressourcenarbeit sinnvoll ist.
Du entwickelst mehr Sicherheit in deiner professionellen Rolle.
Alles beginnt hier
Wir bringen unsere Kreativität und Expertise in alles ein, was wir tun.
Hier trifft Kreativität auf Chancen. Was auch immer du aufbaust, wir helfen dir, mit Selbstvertrauen deinen ersten Schritt zu machen.
DER ANSATZ: Systemik und Traumasensibilität
Das Besondere an dieser Fortbildung ist die Verbindung von systemischer Arbeit mit fundiertem Trauma-, Körper- und Nervensystemwissen – dadurch entsteht ein deutlich größerer Handlungsspielraum in der Begleitung.
Du lernst unterschiedliche Methoden und Zugänge aus der traumasensiblen, körperorientierten und systemischen Arbeit kennen – und vor allem, wann welcher Ansatz hilfreich ist und wie du ihn passend in einen Prozess integrierst.
Gleichzeitig entwickelst du ein inneres Gerüst, das dir hilft, auch intensive und tiefgehende Prozesse sicher zu halten. Du lernst, Reaktionen besser einzuordnen, präsent zu bleiben und auch in komplexen Situationen Orientierung zu behalten.
So erweiterst du nicht nur deinen Methodenkoffer, sondern auch deine Fähigkeit, Tiefe zu ermöglichen, Prozesse sicher zu führen und situativ zu entscheiden, was dein Gegenüber gerade braucht.
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Sicherheit und Stabilität als Grundlage für Tiefe
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Ressourcen gezielt erkennen, aufbauen und nutzen
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Beziehung und Präsenz als tragender Rahmen für Methoden
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Systemische, körperorientierte und traumasensible Perspektiven verbinden
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Methodenvielfalt Trauma-informiert, situationsbezogen und bewusst einsetzen
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Intensive und komplexe Prozesse sicher halten und führen
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Das eigene innere Gerüst und die professionelle Präsenz stärken
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Selbstreflexion und Verantwortung als Teil professioneller Begleitung
Aufbau & Curriculum
5 Präsenzmodule in Stuttgart + 1 Online-Modul über 6 Monate
01
Pflichtmodul
Was ist Trauma?
& Basics Nervensystem
02
Pflichtmodul
Ressourenarbeit
03
Wahlmodul
EMDR / Nervensystemregulation
Bindungsorientierte Körperpsychotherapie/ SE
04
Wahlmodul
05
Wahlmodul
Anteilearbeit & Inneres-Kind Arbeit
06
Zusatzmodul
Grundhaltung & Ethik als Begleiter:in
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Zoommeeting & Übungen nach jedem Modul
Im Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, ob die Fortbildung zu
deinem beruflichen Hintergrund, deiner Erfahrung und deinen Zielen passt –
und welche Module und Schwerpunkte für deine Arbeit besonders relevant sind.
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Stuttgart-Feuerbach, Possible Room
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5 Präsenzmodule + 1 Online-Modul
Die Module 1 und 2 bilden die verbindliche Basis der Fortbildung. Danach gestaltest du deinen weiteren Weg flexibel: Du kannst die folgenden Module direkt im selben Durchgang absolvieren oder sie – passend zu deinem eigenen Tempo und Zeitplan – in einem späteren Durchgang besuchen. -
16–20 Teilnehmende
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Modul 1: 22.–24.01.2027
Modul 2: 26.–28.02.2027
Modul 3: 19.–21.03.2027
Modul 4: 23.–25.04.2027
Modul 5: 04.–06.06.2027 -
Freitag und Samstag 10:00–13:00 und 14:30–19:30 Uhr
Sonntag 09:00–13:00 und 14:30–17:30 Uhr -
Skript
praktische Materialien
tagsüber Essen und Getränke
5 Präsenzmodule, 1 Online-Modul
So lernst Du
Die Fortbildung verbindet fundiertes Wissen mit viel Praxis, Selbsterfahrung und kontinuierlichem Transfer in deine eigene Arbeit.
Theorie und empfohlene Literatur als fachliche Grundlage
Live-Demonstrationen mit Verena, in denen du beobachten kannst, wie sie arbeitet und Entscheidungen im Prozess trifft
praktische Übungen in Partner- und Kleingruppensettings
Fallbesprechungen und gemeinsame Reflexion konkreter Begleitungssituationen
Selbsterfahrung als zentraler Bestandteil der Fortbildung
Aufstellungsarbeit und die Teilnahme an Familienaufstellungen zur praktischen Vertiefung
körperorientierte Wahrnehmungs- und Regulationsübungen
verbindliche Übungen im Buddy-Prinzip zwischen den Modulen
Austausch in Kleingruppen zwischen den Präsenzwochenenden
gemeinsames Zoom-Meeting nach jedem Modul zur Reflexion und Vertiefung
persönliche Supervision und begleitende Reflexion
wiederholtes Beobachten, Ausprobieren und Reflektieren, damit Methoden situationsbezogen statt schematisch eingesetzt werden
Für wen ist die Fortbildung?
Die Fortbildung richtet sich an Menschen, die bereits professionell mit Menschen arbeiten und ihre bestehende Begleitungskompetenz traumasensibel erweitern möchten.
Du möchtest die Fortbildung erst einmal kennenlernen?
Im kostenfreien Webinar „Traumasensible Prozessbegleitung“ mit Verena Joos bekommst du einen ersten Einblick in die traumasensible Prozessbegleitung und erfährst, wie sich systemische Arbeit mit Trauma-, Körper- und Nervensystemwissen verbinden lässt.
Über Verena
Ich bin Verena Joos und begleite Menschen in
meiner Privatpraxis in Stuttgart in persönlichen und therapeutischen Prozessen.
In meiner Arbeit verbinde ich systemische Prozess- und Aufstellungsarbeit mit traumasensiblen, körper- und nervensystemorientierten Ansätzen. Dabei arbeite ich mit unterschiedlichen Methoden – entscheidend ist für mich immer die Frage: Was braucht dieser Mensch in diesem Moment wirklich?
Beziehung, Präsenz und die Fähigkeit, einen sicheren Raum zu halten, bilden für mich die Grundlage für tiefe Arbeit. Gleichzeitig ist mir wichtig, Prozesse nicht nach einem festen Schema zu führen, sondern wahrzunehmen und in Resonanz zu gehen, was in dieser Situation und zu diesem Zeitpunkt möglich ist, welche Ressourcen zur Verfügung stehen und welcher nächste Schritt wirklich hilfreich sein könnte.
Ich erlebe immer wieder, wie viel mehr möglich wird, wenn systemisches Denken mit Trauma-, Körper- und Nervensystemwissen zusammenkommt. Prozesse können differenzierter verstanden, sicherer gehalten und gleichzeitig tief begleitet werden, da sie einen Perspektivwechsel ermöglichen.
Aus dieser Arbeitsweise heraus wurde ich immer wieder gefragt, wann ich meinen Ansatz und mein Wissen weitergeben werde. Daraus ist die Fortbildung Traumasensibler Prozessbegleiter entstanden.
Ich möchte dir darin nicht nur Methoden vermitteln, sondern dich dabei unterstützen, deine eigene Präsenz, Wahrnehmung und Sicherheit als Begleiter:in weiterzuentwickeln – und deinen Handlungsspielraum in der Arbeit mit Menschen zu vergrößern.
Häufig gestellte Fragen
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Nein. Die Fortbildung vermittelt die relevanten Grundlagen. Entscheidend ist, dass du bereits professionell mit Menschen arbeitest und bereit bist, dich fachlich und persönlich mit traumasensibler Prozessbegleitung auseinanderzusetzen.
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Nein, eine systemische Vorbildung ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Die Fortbildung ersetzt jedoch keine Grundqualifikation in Coaching, Beratung, Pädagogik oder Therapie.
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Ja, wenn du dir unsicher bist, empfehle ich dir ein kurzes Beratungsgespräch.
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Nein. Die Fortbildung qualifiziert nicht zur Psychotherapie oder Traumatherapie und verleiht keine zusätzliche heilkundliche Berechtigung. Sie erweitert deine bestehende berufliche Kompetenz um eine traumasensible Perspektive.
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Der Schwerpunkt liegt deutlich auf Praxis und Selbsterfahrung. Geplant sind Live-Demonstrationen, Übungen, Fallreflexion, Aufstellungsarbeit, körperorientierte Übungen und Austausch in der Gruppe.
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Selbsterfahrung ist ein zentraler Bestandteil der Fortbildung. Gleichzeitig soll persönliche Arbeit in einem verantwortungsvollen Rahmen stattfinden. Der genaue Umgang mit persönlichen Themen und Grenzen wird zu Beginn transparent geklärt.
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Ein verpasstes Modul in einer späteren Ausbildungsrunde nachgeholt werden können.
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Ja.
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Ja, eine Ratenzahlung ist vorgesehen. Höhe der Anzahlung und Teilraten werden individuell festgelegt.
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Ja – Die Fortbildung soll dich dabei unterstützen, bestehende Settings traumasensibler zu gestalten und dich dabei unterstützen, deine eigene Präsenz, Wahrnehmung und Sicherheit als Begleiter:in weiterzuentwickeln – und deinen Handlungsspielraum in der Arbeit mit Menschen zu vergrößern.
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Ja. Ein persönliches Kennenlerngespräch mit Verena ist Teil des Anmeldeprozesses. Es hilft euch beiden herauszufinden, ob die Fortbildung zu deinem beruflichen Hintergrund, deinen bisherigen Erfahrungen und dem passt, was du dir für deine weitere Arbeit wünschst.
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Das Gespräch ist ein persönliches Kennenlernen. Wir schauen gemeinsam auf deinen beruflichen Hintergrund, deine bisherigen Erfahrungen und darauf, was du dir von der Fortbildung wünschst. Gleichzeitig kannst du mich und meine Arbeitsweise besser kennenlernen und alle Fragen stellen, die für deine Entscheidung wichtig sind.
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Im Mittelpunkt steht die Verbindung von systemischer Prozess- und Aufstellungsarbeit mit Trauma-, Körper- und Nervensystemwissen. Du vermittelst dir zunächst ein fundiertes Verständnis dafür, was bei Trauma-, Stress- und Schutzreaktionen passiert. Anschließend lernst du, dieses Wissen auf deine eigene Begleitung zu übertragen: Reaktionen besser einzuordnen, Prozesse differenzierter wahrzunehmen und zu erkennen, was im jeweiligen Moment hilfreich ist. Ergänzend lernst du unterschiedliche Methoden und konkrete Handlungsmöglichkeiten kennen, die du situationsbezogen in deiner Arbeit einsetzen kannst – auch in intensiven oder komplexen Prozessen.
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Die Präsenzmodule finden in Stuttgart-Feuerbach statt.
Die aktuellen Termine sind:22.–24.01.2027
26.–28.02.2027
19.–21.03.2027
23.–25.04.2027
04.–06.06.2027
Die Zeiten pro Präsenzwochenende sind:
Freitag: 10:00–13:00 Uhr und 14:30–19:30 Uhr
Samstag: 09:30–13:00 Uhr und 14:30–19:30 Uhr
Sonntag: 09:30–13:00 Uhr und 14:30–16:30 Uhr
Die genaue Adresse und alle weiteren organisatorischen Informationen erhältst du rechtzeitig vor Beginn der Fortbildung.
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Die Fortbildung umfasst alle Präsenzmodule sowie das begleitende Online-Modul. Zwischen den Modulen vertiefst du die Inhalte durch Selbstlernzeit, praktische Übungen und Reflexion – sowohl eigenständig als auch im Buddy-Prinzip oder in Kleingruppen.
Zusätzlich enthalten sind:
alle Präsenztermine
das Online-Modul
begleitende Selbstlern- und Übungszeit
Übungen im Buddy-Prinzip und in Kleingruppen
ein begleitendes Skript
praktische Arbeits- und Übungsmaterialien
Essen und Getränke tagsüber an den Präsenzwochenenden
So entsteht eine Kombination aus Präsenzlernen, eigenständiger Vertiefung und kontinuierlicher praktischer Anwendung zwischen den Modulen.